Einreibe-Verfahren mit Hilfe alkoholischer Händedesinfektionsmittel zur größtmöglichen Reduktion der transienten Hautflora , um Keimübertragungen zu verhindern. In Europa ist das In-vivo-Prüfverfahren zur Ermittlung der Wirksamkeit die EN 1500 , bei dem die in log10-Stufen gemessene Keimreduktion des Prüfprodukts nicht signifikant unter dem Ergebnis des Referenzverfahrens liegen darf. Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization – WHO) hat im Jahr 2005 eine weltweite Kampagne zur Steigerung der Händehygiene-Compliance ins Leben gerufen, in deren Zuge die 5 Indikationen der Händedesinfektion eingeführt wurden. Eine richtig durchgeführte hygienische Händedesinfektion umfasst sowohl die korrekte Einreibedauer als auch die korrekte Einreibetechnik zur Vermeidung von Benetzungslücken und zur Erlangung der bestmöglichen Keimreduktion.