Händehygiene

Kommunikation auf allen Ebenen: So wird Händehygiene zur Leitungssache und integraler Teil der Unternehmenskultur

Der Nutzen der Händehygiene ist wissenschaftlich belegt, doch im Klinikalltag geht das Einhalten von Hygienevorschriften immer wieder unter. Der Genfer „Infection Prevention and Control“ (IPC) –Think Tank um Didier Pittet stellt in einer 2019 erschienenen Publikation fest, dass es bei der Vermittlung der Hygienepraxis vor allem auf die Schulung von Implementierungskompetenzen ankommt.

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Händehygiene

Fehlender Nutzen von Remanenzwirkstoffen in alkoholischen Händedesinfektionsmitteln

Nutzen-Risiko-Bewertungen auf Basis ergänzter Datenlagen tragen zu einer stetigen Verbesserung bei – so auch bei der Untersuchung, Bewertung und Integration der Erkenntnisse zu Remanenzwirkstoffen in alkoholischen Händedesinfektionsmitteln für die hygienische und chirurgische Händedesinfektion. In der 2016 aktualisierten Empfehlung „Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ empfiehlt die KRINKO zur Händedesinfektion Produkte mit ausschließlich alkoholischen Wirkstoffen. Begründet wird dies mit einem fehlenden Nutzen und möglichen Risiken von remanenten Zusätzen.

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Barrieremaßnahmen

Einweg-OP-Mäntel: Weniger postoperative Wundinfektionen bei risikoreichen Eingriffen

Die Wahl des richtigen OP-Mantels für jede Art von chirurgischen Eingriffen ist schwerer als man denkt. Viele verschiedene Aspekte wie die Anforderungen an die Hygiene, der Tragekomfort und auch die Kosteneffizienz spielen hierbei eine Rolle. Wie kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, sind Einweg-Operationsmäntel oft die beste Wahl und bieten am meisten Schutz bei risikoreichen Operationen.

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Flächendesinfektion

Empfohlene Maßnahmen für die Reinigung und Desinfektion von prä- und postoperativen Bereichen

Die Hygiene in der Patientenumgebung spielt eine entscheidende Rolle bei nosokomialen Infektionen sowie postoperativen Wundinfektionen (SSI). Um das Kontaminationsrisiko zu verringern, ist es sinnvoll, dass das Fachpersonal einen standardisierten Reinigungs- und Desinfektionsplan befolgt. Eine effektive und dennoch zeiteffiziente Reinigung der Umgebung erfordert die Identifizierung von berührungsintensiven und patientennahen Oberflächen, da diese für die Risikoeinschätzung einer Erregerübertragung höchst relevant sind. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt unterschiedliche Maßnahmen zur Oberflächenreinigung und -desinfektion basierend auf der Häufigkeit des Hand- und Hautkontakts:

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Produktlösungen, Desinfektion, Händehygiene

Rechtssicherheit für Deutschland: Vermarktung hochwertiger alkoholischer Händedesinfektionsmittel als Biozidprodukte

Ein abschließendes Urteil des Verwaltungsgerichts Köln hat eine jahrelange Diskussion um die Frage, ob alkoholische Händedesinfektionsmittel zur Verwendung im deutschen Gesundheitswesen unter den Status des Arzneimittels oder des Biozids fallen, geklärt: Händedesinfektionsmittel zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion sind – wie in der gesamten Europäischen Union – Biozidprodukte im Sinne der Biozidverordnung (BiozidVO). Das Urteil hat grundlegende Bedeutung und sollte in Deutschland nun zu einer einheitlichen Einstufungspraxis und zu Rechtssicherheit für Hersteller und Anwender führen.

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Prävention postoperativer Wundinfektionen (SSI)

Präventive Maßnahmen können Wundinfektionen nach Gelenkersatz-Operationen minimieren

Gelenkersatz-Operationen haben für viele Patienten einen erheblichen therapeutischen Nutzen, da sie Schmerzen lindern und die Mobilität verbessern. Die Vorteile solcher Operationen können jedoch durch postoperative Wundinfektionen (SSI), die mit einer hohen Patientenmorbidität einhergehen, stark beeinträchtigt werden. Die SSI-assoziierten Risikofaktoren zu reduzieren und Infektionskontroll-Protokolle vor, während und nach der Operation strikt einzuhalten, ist entscheidend. So lassen sich Infektionen minimieren und ein positives Ergebnis sicherstellen.

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